Recording-Interface und Software, Hilfe bei der Auswahl

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    • Hi,

      also zum Thema Rechenleistung muss man schon unterscheiden. Dynamische Effekte brauchen meist viel Speicher und hohe Leistung. Dazu gehören aber die meisten Ampsimulationen nicht. Eher Dinge wie anspruchsvoller Hall, Echo, Chorus usw.
      Also teste ruhig mal mit deinem bisherigen Rechner. Vorallem wenn Du Spur für Spur aufnimmst, sollte das kein Problem sein.
      Ich hab auch mit einem XP-Rechner mit 2 GB Speicher angefangen :S
      Gruß Markus


      ---- in der Beschränkung zeigt sich erst der wahre Meister -----
    • Hallo,
      Danke für Eure Posts :)

      Hmm, jetzt bin ich mir beim Interface doch mal wieder unschlüssig,
      das mit dem schlechten Support von Steinberg habe ich nämlich auch gelesen...
      Allerdings beim Scarlett auch von Treiberproblemen mit Windows,
      aber vielleicht sitzt da auch das Problem in Form des Users,
      der das verfasst hat vor dem Rechner, alles möglich...

      Falls ich mich für das Scarlett entscheide wäre das mit der Keys-CD sehr nett,
      mal schauen, wie ich mich entscheide, immer schwierig...

      Ok, ich denke 8 GB Ram und eine SSD-Festplatte passen momentan noch gut in mein Budget.

      Da ich in meinem Laptop einen freien Anschluss für eine zweite Festplatte habe:
      Soll ich die alte mit dem OS so lassen wie sie ist und zusätzlich eine SSD für die Audiodaten einbauen
      oder geht es auch darum das OS auf einer schnellen Platte zu haben?
      Ich denke mal, dass der zweite Punkt der Fall ist...

      Achso, bei der Festplatte - SATA 2 SSD oder SATA 3 SSD?

      Mein Betriebssystem ist Windows 7 Home Premium (64 Bit)


      MfG
      Magnus
      Bester DIY-Tip: Vorverzinnen...

      ~Bisgon Pes Laul~
    • Lohnt es wirklich, die alte Kiste aufzubohren? Es gibt auch sehr gute Angebote für komplette gebrauchte Rechner... Ich stehe ja auf kleine Business-Laptops, weil sie robust sind und sich einfach mitnehmen lassen, bei knappem Budget würde ich allerdings eher einen Desktop-PC empfehlen, da kriegt man viel mehr Leistung für's Geld.
    • Warum nicht erst mal mit dem arbeiten, was da ist?
      Nachrüsten von Ram und SSD kostet höchstens einen Tag (Software neu installieren). Das geht auch nachträglich, falls die derzeitige Kiste zu langsam ist.

      Ich rate auch weiter zu focusrite, ist bei mir als auch mehreren Musiker-Kollegen im Einsatz. Treiberprobleme habe ich noch nie von gehört - die Gen2 kriegt ja sogar firmware Updates.

      Für Cubase kann man auch gucken, ob es nen Musikladen etc gibt, die eine LE Version sponsoren - oder nen kleinen Kurs mitmachen, wo es die Software gibt?
      Ich halte mal die Augen auf (hier hat grad eine neue SAE aufgemacht, vllt haben die eine Version über)
    • Hallo,
      ich meine auch eine interne Festplatte ;)

      Ok, dann nehme ich Euren Rat an und entscheide mich für das Focusrite-Interface :)

      Hier noch ein paar Unklarheiten:

      Da ich in meinem Laptop einen freien Anschluss für eine zweite Festplatte habe:
      Soll ich die alte mit dem OS so lassen wie sie ist und zusätzlich eine SSD für das abspeichern der Audiodaten einbauen
      oder geht es auch darum das OS auf einer schnellen Platte zu haben?

      Und bei den DAW's:
      Kann man mehrere installieren, um das alles mal auszuprobieren
      oder stören sich die DAW's gegenseitig (wie bei Antiviren-Software, Firewalls ect.)?


      MfG
      Magnus
      Bester DIY-Tip: Vorverzinnen...

      ~Bisgon Pes Laul~
    • @daspaul und @Magnus

      Beim Einbau einer neuen internen Festplatte ist es nicht nötig das Betriebssystem und Software neu zu installieren. Mit einem geeigneten Image Programm (BootIt BareMetal, Acronis und es gibt auch glaube ich ein paar Freeware Tools), was man möglichst von CD oder USB-Stick bootet, kann man die alte Platte auf die neue "kopieren". Wenn Du eh noch einen SATA Port im Laptop frei hast, baust Du da erst mal die neue SSD ein, kopierst die alte Platte mit nem Image Programm (auf keinen Fall mit Windoof selber) auf die neue SSD, tauschst die Plätze und kannst die alte Platte noch für Daten und Backups verwenden.

      Auf die SSD gehört das Betriebssystem, Auslagerungsdatei und Programme. Für Daten wie Samples und Audiodateien sind die (noch) zu teuer.
    • Ich würde Windows, die Audio-Programme und alle Samples, also Bibliotheken von Halion etc auf die SSD legen. Und das Windows auf jeden Fall dort komplett neu installieren, nicht migrieren oder HD klonen etc, alles zu fehleranfällig! Die HD kannst du dann formatieren und für andere Daten reinpacken. Wenn du nicht tausend Spuren parallel aufnimmst, kannst du Audioaufnahemn gut auf die HD machen, denn die SSD wird ja nicht so groß sein. Wie man Windows für Audio optimiert, ist ja im Netz zu finden, auch zB bei Focusrite.
      Mehrere DAW's sollten sich nicht stören, es sei denn, sie würden den Autostart zumüllen und im Hintergrund Leistung fressen.
      Am sichersten ist es, für Audio einen separaten Benutzer anzulegen, mit Windows auf Sparflamme, kein Netzzugriff, keine Firewall, Virenscanner etc. Oder zumindest ein Script machen, was das alles abschaltet. Das macht auf meinem Rechner bei manchen Anwendungen den Unterschied zwischen Knacks und kein Knacks, allerdings eher bei samplebasierten Instrumenten, zB der UVI Workstation. Und der ist flotter, als deiner... ;)
    • Was ist dem beim Klonen einer HD fehleranfällig sein? So was mache ich regelmäßig ohne irgend welche Probleme. Egal ob Aufrüstung von HDD auf SSD oder wenn die SSD zu klein wird auf ne größere. Ist je nach Plattengröße in weniger als 30min gemacht. Ein neues blankes Windows setzt Du in der Zeit mit allen Treibern und Updates nicht auf.

      Separaten Benutzer für Audio ist natürlich nicht schlecht. Ich hab sogar eine separate Windows Installation dafür (Multiboot). Firewall und Virenscanner sollte man natürlich auch nur abschalten, wenn man auch keinen Netzwerkzugriff hat, viele Programme wollen aber nach Hause telefonieren um Lizenzdaten zu überprüfen usw. Da ist es besser "nur" den Windows eigenen Virenscanner und Firewall mit Netzwerkzugriff zu wählen. Die ganzen Virensuiten bringen eh mehr Sicherheitslücken mit als das die stopfen.

      Viel wichtiger ist es, die ganzen unnötigen Hintergrundprozesse und Tools zu deaktivieren, die nicht benötigt werden. Dann gibts auch eine Knackser. Das gehört aber schon eher in ein Computerforum. Ganz übel wird das bei Windows 10, da man nach jedem größeren Update damit wieder von vorne anfangen kann. Deshalb bleibe ich vorerst bei Win 7, solange ich mir keinen neuen PC hole.
    • klar funktioniert das Klonen der HD meistens. Aber wozu? Windows sammelt immer Müll an und der Wechsel der Platte ist der optimale Zeitpunkt zum Aufräumen und Ausmisten, eine alte Installation ist doch kein guter Startpunkt für einen Audio-PC.

      Windows Installation läuft weitgehend alleine durch. Danach alles nötige installieren, was nicht Audio ist, dann Windows optimal einstellen, Audioprogramme installieren und einrichten und am Ende einen Wiederherstellungspunkt setzen und am besten ein komplettes Abbild dieses Zustands machen.
    • step by step, uh baby... (schlimmer Song <X )

      Erst probieren, wenn es zu langsam ist, gucken woran es liegt.
      Weil letztendlich kannst Du auch einen Engpass beim Prozessor haben.

      Ich habe auch mal geklont, würde das aber nicht wieder machen:
      1) findet man immer mal wieder SATA im IDE Mode. Und dann ist Essig mit klonen.
      2) wie roseblood11 sagt: man entledigt sich gleich ungewollter Altlasten.

      Aber ich würde zunächst mit den NKOTB übereinstimmen: Eins nach dem anderen ;)
    • daspaul wrote:



      1) findet man immer mal wieder SATA im IDE Mode. Und dann ist Essig mit klonen.
      Das kann man ändern. Nicht so einfach, aber es geht. Gibt dafür genug Anleitungen im Netz.

      @roseblood11

      [IMG:https://i.ebayimg.com/images/g/N2kAAOxyVVJSA5r4/s-l300.jpg]

      Wenn die Kiste stabil läuft, gibt es keinen Grund für ne Neuinstallation.
    • Hallo zusammen,
      gut, dann würde ich erstmal mit einer SSD-Festplatte anfangen,
      die ist ja schonmal generell eine gute Investition, nicht nur für das Recording...

      Betriebssystem neu installieren und Extra-Account ohne Firlefanz hört sich auch sinnvoll an :)

      Wenn ich die ursprüngliche Festplatte ausbaue und die SSD-Platte einbaue
      ist der Urzustand ja gesichert, das müsste eigentlich eine gute Vorgehensweise sein...

      Ich lese mal bei Focusrite die entsprechenden Infos ;)


      MfG
      Magnus
      Bester DIY-Tip: Vorverzinnen...

      ~Bisgon Pes Laul~
    • chbeer wrote:

      Nur meine 2ct: ich mache mit unserer Band 8-Spur Aufnahmen mit einer art RaspberryPi, dem BananaPi m2u. Der hat 2 GB, soweit ich weiß, und SATA für die Festplatte. Er macht keine Effekte aber die 8-Spuren schreibt er locker weg.

      Interface ist das Scarlet 18i20.
      Ist die Scarlet mit allen Spuren class compliant oder hast Du Linux Treiber installiert? Welches OS und Software?