Little rebel brummt an Netzteil

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • Little rebel brummt an Netzteil

      Hallo,

      ich bin neu hier (aus Stuttgart, 50 Jahre alt, eigentlich Drummer und Hobbymäßiger Tonstudiofuzzi) und habe gleich mal eine Frage:
      Ich habe einen little rebel zusammengelötet und mit einem bereits vorhandenen 12 V Netzteil (dieses: conrad.de/de/notebook-netzteil…c-20-vdc-33-a-514000.html) betrieben. Dabei hat er gebrummt wie die Hölle. Mit und ohne eingesteckter Gitarre. Da ich Tontechnisch ein bißchen bewandert bin fiel mir sofort das Netzbrummen ein (das kenne ich aus diversen Tonstudios :D ).
      An einer noch rumstehenden 12 Volt Modellbaubatterie rauscht er nur noch ganz leicht, brummen tut er gar nicht.
      Könnte ich im Netzteilbetrieb das Brummen durch den Kauf eines stabilisierten Netzteiles eliminieren (Tipps welches taugt sind willkommen) oder gibt es irgendwelche anderen Tricks?
      Ach so noch was: sind 12 V auf Dauer o.k. oder wären 9 V besser für den Dauerbetrieb?

      Und noch einne Frage: wo kriege ich dennden LM386 N3 IC her? Bei Reichelt finde ich nur den LM386 (ohne N3). Geht der auch?

      Danke für eure Hilfe,

      Gruß

      Olly

      The post was edited 2 times, last by olly ().

    • Hallo,

      das Schaltnetzteil wird eine schlechte Entkopplung/Isolierung haben. Gerade bei SNT ohne Schutzleiter ist der Betrieb an Audio-Geräten bzw. in Verbindung mit Geräten die einen Schutzleiter Anschluß haben problematisch.

      Grundsätzlich kann man aber nicht sagen, das ein Schaltnetzteil suboptimal ist, das Notebook-Netzteil ohne Schutzleiter aber schon.

      Den 386N-4 gibt es bei Conrad, evtl. den N-3 auch. Wenn ich mich richtig erinnere unterscheiden die sich unter anderem bei der maximalen Betriebsspannung, die restlichen Unterschiede findest Du in den Datenblättern. Klanglich unterscheiden die sich auch ein wenig, der N-4 klingt in Zerrern schöner ab, hängt aber sicher auch von der restlichen Beschaltung ab.
    • Super,
      vielen Dank schon mal für die Antworten.

      Irgendjemand Empfehlungen für ein Netzteil?
      Nicht daß ich nachher eines kaufe was auch brummt, da steige ich lieber ganz auf Batteriebetrieb um. Ich wollte nämlich 2 little Rebels bauen, einen für mich, einen für den Junior mit ihm zusammen.
    • Na dann hilft wohl doch nur ein Netzteil - falls Du an Geräten mit 230 Volt arbeiten kannst und willst, hier eine Anregung...
      Ich hab mir ein 12 Volt Netzteil gebaut für den Rebel und ein 2x9 Volt Netzteil mit 1 A für meine übrigen Effekte und bin sehr zufrieden. Da brummt nichts mehr. Aber wie gesagt, dass ist nur was für Menschen die mit Spannungen >60 Volt arbeiten können und wollen. Ansonsten ist der Markt an Netzteilen für Effekte groß und nicht immer ist ein teures Gerät auch brummfrei. Kommt drauf an, woher die Störungen kommen.
      Files
      Gruß Markus


      ---- in der Beschränkung zeigt sich erst der wahre Meister -----
    • ach so und die 12 Volt sind schon ok auch auf Dauer. Das ist ja die Nennspannung für den Rebel. Die Schaltungen im Forum und bei Klaus sind sowieso eher sicher ausgelegt, also kann auch eine geringfügig höhere Spannung nicht gleich was zerstören. Mit 12 Volt hast Du auch mehr Power und das ist bei 2 Watt schon ein Unterschied.
      Gruß Markus


      ---- in der Beschränkung zeigt sich erst der wahre Meister -----
    • ja lieber Grabbelkiste als recht teueres Markenmodell. Denn so ein Netzbrummen kann auch vom Netz kommen. Dazu gibt es hier auch einige gute Treads. Kannst ja mal beim Thomann schauen, was so ein stabilisiertes Netzteil mit Trafo kostet ;(
      Aber wie gesagt, wenn das dann nicht hilft, ist es ärgerlich. Alternativ gab es hier auch schon erfolgreiche Versuche mit Akku-Packs.
      Selbst angepasst oder z.B. von Palmer.
      Gruß Markus


      ---- in der Beschränkung zeigt sich erst der wahre Meister -----
    • Ich klink mich hier mal ganz dreist ein anstatt einen neuen Thread zu eröffnen, da ich aktuell vor dem gleichen Problem stehe.
      Habe den Little Rebel eben fertig gelötet und er scheint prinzipiell zu funktionieren. Mit dem Netzteil meiner Boss RC 20 Loop Station (9V, 0,5A) habe ich ein starkes Brummen.
      Daher wollte ich nochmal nachhaken, ob denn jemand spezifische Empfehlungen für ein Netzteil hat?

      Muss, um den Verstärker an Batterie zu betreiben, lediglich eine 9V Batterie mit + und - anstatt der Netzquelle verbunden werden, oder ist das komplizierter (Wechselrichter o.Ä.)?

      Danke schonmal und LG,
      Salami
    • Hi,

      eventuell hast du irgendwo ein Masse Problem, teste zunächst mal mit einer 9V Batterie

      ich hab mir mal einen Steckadapter gebaut mit Batterie Clip, den ich in die DC Buchse stecken kann - sowas kann man immer brauchen.

      wie du das Anschließt - sollte so sein, wie du es auch gebaut hast - standard ist ja Mitte der Pin Minus und außen auf dem Stecker liegt Plus.
      wenn du dass so verdrahtet hast, sollte das eigentlich gehen, sofern das Netzteil passt.

      aber wie gesagt, wenn es mit Batterie funktionieren sollte, weißt du es liegt ggf. am Netzteil

      Ich hab meinen sowohl am Harley Benton Power Plant Junior, als auch schon mit Thomann einzel Adapter (Wandwarze) betrieben - sollte eigentlich alles gehen, was standardmässig passt.
      du kannst den Little Gem auch mit mehr Volt betreiben, hatte mal so einen Conrad Adapter (stabilisiertes Netzteil) welches man zwischen 4 und 12 Volt regeln konnte..
      mit mehr Spannung wird der Mini Amp etwas transparenter und hat mehr Headroom



      Gruß
      Olli

      im Zweifel poste mal ein Foto von deinem Mini Amp wo alles gut erkennbar ist, dann schauen hier auch gern mehrere Augen mal drüber :)
    • Danke für die Rückmeldung!
      Habe dann doch einen kleinen Fehler in meiner Schaltung entdeckt, der wohl dafür verantwortlich war. Jetzt brummt nix mehr, weder mit Batterie noch Netzteil (falls sich noch so ein Anfänger wie ich später diese Frage stellt: eine 9V Batterie als Stromversorgung oder zum testen kann direkt an + und - anstatt dem DC IN angebracht werden, sollte sich die Membran bei Signal nach innen statt nach außen bewegen, so ist die Polung falsch herum)

      Ein paar kleine Probleme gibts jetzt noch (EDIT: Updates markiert in rot):
      1) Der Power-Schalter funktioniert nicht, sobald angesteckt ist, ist immer an. Scheinbar ist hier leider einfach der gelieferte Schalter defekt, da ich mit dem Multimeter zwischen allen drei Anschlüssen des Schalters Durchgang messe. Jup, Schalter war kaputt. Problem gelöst.
      2) Irgendwie scheinen Middle und Treble Potis nicht allzu viel am Klangbild zu verändern.
      3) Ich möchte Bernds "Clean-Kanal" mit einbauen. Dazu muss ich noch überlegen wie ich das baulich am besten löse. Gibts hier schon Ansätze? Dazu wäre auch der Wert des Ersatzwiderstands interessant. Vielleicht hat jemand die Schaltung schon erfolgreich gebaut und meldet sich dazu, in anderen Threads in denen das angesprochen wurde konnte ich bis jetzt nichts finden :) Also ich hab das jetzt so gemacht, dass ich die Dioden von der Platine runtergenommen habe, dann beim Eingangsloch von D1 (oder wahlweise D2) eine Litze mit einer kleinen Lochrasterplatte verbunden habe, auf der ich die Ersatzschaltung gebaut habe (mit dem Schalter als letztem Teil in der Kette), und den Schalter direkt mit dem anderen Loch der jeweiligen Diode verbunden habe, so dass auf Masse geschaltet wird. Für die Ermittlung des Ersatzwiderstand habe ich einen 10k lin Poti verwendet, wobei in Nullstellung einfach nichts zu hören war, das Signal dann lauter wurde und dann ab ca. 4-10k kein Unterschied mehr im Klang festgestellt werden konnte. Das Endergebnis gefällt vom Klang sehr gut, ist aber kaum cleaner als zuvor, das Zerrbild verändert sich lediglich etwas.


      LG

      The post was edited 2 times, last by salami ().