Pinned Anvil-Support-Thread

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    • Anvil-Support-Thread

      Hi,

      wie schon beim SLO-Preamp möchte ich hier im Forum eine Anlaufstelle für Probleme beim Zusammenbau oder der Inbetriebnahme des neuen Preamps anbieten. So können dann (hoffentlich) die noch verbliebenen Unklarheiten beseitigt werden.

      Direkt in diesem Posting werde ich versuchen, die wichtigsten/häufigsten Fragen zu beantworten.

      Gruß
      Andy

      und los geht's...

      Der Bypass funktioniert nicht - kann ich nicht schonmal die Kanäle ausprobieren?
      Ganz doofe Idee! Zu 99% ist ein Fehler beim Verdrahten der Inputbuchse passiert. Bitte erst beheben!

      Der Preamp ist viel zu leise, kein Kanal funktioniert anscheinend richtig und die Verkabelung ist schon gefühlte 100.000 Mal kontrolliert...
      Es hat sich doch tatsächlich ein Fehler eingeschlichen, der dazu führen kann, dass das Muterelais nicht korrekt öffnet, weil versehentlich zwei Vorwiderstände (R1007 auf der Hauptplatine und R2003 auf dem Outputboard) vorhanden sind. Einer reicht aber hin, deshalb bitte R1007 ODER R2003 brücken.

      Wenn's trotzdem nicht funktionert, passen sehr wahrscheinlich der Controller und das Muterelais nicht zusammen. Dieses Problem kennen wir schon von einem anderen ganz tollen Preamp, können es aber sehr wahrscheinlich selbst beheben. Wenn das Muterelais vom Typ AQY410EH ist, dann muss der Controller 5V an dessen Steuereingang anlegen, damit es den Eingang nicht (!) kurzschließt. Sollte dies nicht der Fall sein, dann ist das kein Beinbruch - der Controller ist nämlich ein universell einsetzbarer und nach Einlöten einer Drahtbrücke von GND (z.B. Pin 8) zu Pin 28 (das ist der streng geheime Steuereingang) "weiß" der Controller, dass er die Polarität des Relais drehen muss.Wenn ein AQY210/212-Relais als Mute-Relais verwendet wird und der Controller dauerhaft 5V an dessen Steuereingang sendet, muss entwerder der Controller oder das Muterelais getauscht werden.

      Warum gibt's keinen Schaltplan der Hilfsplatine und was macht das zweite AQY410EH-Relais dort?
      Schaltplan hängt an. Das zweite Relais schließt den Eingang eines eingeschliffenen Amps kurz, da manche Geräte mit unkontrollierbaren Nebengeräusche reagieren, wenn ihr Eingang unbenutzt und nicht kurzgeschlossen ist.
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    • Moiners,

      weil mir beim betrachten der Anvil-Pläne ein paar Fragen gekommen sind und damit der Thread nicht im Nirvana verschwindet;

      Blatt 1/3;
      - D101/201/301 - Hier gibt es keine Typenangabe der Dioden. Ich nehme an das sind 1N4001-typen?

      Blatt 2/3;
      - B1 ist nicht bezeichnet; sollte man zur Nachbausicherheit evt. ergänzen.
      - D1-D4 haben keine Typanangaben; ich nehme an, dass das dicke Brummer á la BY255 sind?
      - Die LEDs werden an "VCC" angeschlossen müssten die nicht an "+12V" hängen? (R25 soll 8,1V Spannungsabfall haben)
      - R7; Hier ist keine Mindestleistung angegeben; ich denke, das ist nicht unkritisch.

      Blatt 3/3;
      - D1000 hat keine Typenangabe; ich nehme wieder an dass das ne 1N4001 ist?
      - "MIDI-1"; was ist das für eine Verbindung, wo geht die hin?
      - "BYP-1" - "BYP-3"; sind das die Anschlüsse die auf dem Plan des "Output-board" mit "BYP_OPT_+", "BYP_OPT_-" und "BYP_OPT_C" bezeichnet sind?


      Sorry, dass es was viel geworden ist, ich hoffe einfach dass es der Sache hilft um noch nachbausicherer zu werden :)

      Grüße,
      Swen
    • Hi Swen,

      danke für die Hinweise! Zum Glück klären sich die meisten Fragen beim Aufbauen des Preamps von selbst, weil die ganzen Infos auf dem Board stehen, so dass man eigentlich keinen Schaltplan zum Zusammenbau benötigt ;-)

      Die Dioden sind - wenn nicht anders erwähnt - 1N4007, B1 ist der einzige Rundgleichrichter (Verwechselung ausgeschlossen). Die LEDs sind tatsächlich an VCC angeschlossen (da kann man aber auch nichts falsch machen, weil die Spannung ja von der Platine kommt). R7 ist unkritisch, weil an ihm max. 0,7V abfallen. MIDI-1 geht an THROUGH-1 und schirmt so die Leitung.

      Bei Problemen mit dem Anschluss der Steckverbinder hilft ein Blick in die Anleitung (Bilder s.u. - die Farben Leitungen entsprechen denen, die Klaus mitliefert).

      Gruß
      Andy
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    • Moin!

      Ich habe gestern den Anvil fertig gebaut und jetzt stehe ich vor dem gleichen Problem wie schon viele wie ich sehe - die Kanäle sind viel zu leise. Ich habe die 2 Lösungen ausprobiert - R2003 überbrücken und pin 28 mit GND zu verbinden - jedoch scheint nichts zu funktionieren. Alle anderen Funktionen (switching, bypass etc.) sind ok.
      Was könnte es sonst noch sein?

      Grüsse
      Ivan
    • Moiners,

      Frage: In meinem Anvil-Kit sind 2x "410EH 726" - sind das die richtigen AQYs?
      Der Bestückungsdruck verlangt 1x "AQY 210" und 1x "AQY212" auf dem Output-Board und nach einem "AQY 212" auf dem Main-PCB.

      Ich habe das doch richtrig verstanden, dass man den AQY auf dem Main-PCB nicht benötigt, falls man das Outputboard verwendet?

      Grüße,
      Swen

      PS: Kann es sein dass auf dem Output-Board ein Jumper zu dem AQY 210 bzw. K1001 gelegt werden muss?
    • Hallo,

      der Preamp ist mittlerweile fertig.
      Es zeigt sich jedoch ein Problem; wenn ich einen Stereostecker in die FS-Buchse stecke geht der Preamp, wie erwartet, in den Rhythm-Kanal.
      Wenn ich aber jetzt die Kontakte brücke, also den Fußschalter simuliere, dann schalten beide Kontakte in den Lead-Channel.

      Mach ich da irgendwas falsch? Oder kennt jemand das Problem?

      Grüße,
      Swen
    • Hallo,

      entwarnung, kein Fehler am Switching, sondern eine defekte Buchse!
      Die Buchse schliesst zwischen Ring + Tip kurz, wenn ein Stecker steckt.


      Dann gibt es noch eine letzte Kleinigkeit; Oszillieren im Cleankanal.
      Die Zerrkanäle sind völlig ruhig, aber wenn ich im Clean das Volume aufdrehe gibts so ab 16Uhr ein nettes Pfeiffkonzert.

      Die Zuleitungen zu Volume und Gain des Cleans sind sehr lang und scheinen mir empfindlich. Hat jemand das gleiche Problem gehabt?
      Habt ihr die Zuleitungen gegen geschirmte ausgetauscht?

      Grüße,
      Swen
    • Hallo,
      ich dacht immer, daß ich Schalpläne ganz gut lesen kann. Nur mit diesen Plänen wie vom Anvil (diese braun-grün gezeichneten) komme ich nie richtig zurecht. Der Hauptteil ist meistens "normal" wie jeder andere Plan gezeichnet, jedoch gibt es immer jede Menge separater Schaltungsteile. Da geht immer irgendwas nach irgendwo hin, wo ich nicht durchblicke.
      To und from, VCC, x geht nach... Wenn es einen zusammenhängenden Gesamtplan gäbe, (oder besser noch ein komplettes "malen nach Zahlen" Schema) hätte ich mir schon längst einen Anvil zugelegt.

      Beste Grüße
      Bernd
    • Versuch mal, die Leitung etwas zu bewegen. Schirmen würde ich dann die Leitung, die zur Röhre geht. Du kannst auch den Regelweg des Potis etwas begrenzen (die einzelnen Kanäle können eigentlich eher zu viel als zu wenig Pegel liefern) oder man einen Widerstand (10k-30k) vor das Gitter setzen.

      Gruß
      Andy

      Bierschinken;297945 wrote:

      Hallo,

      entwarnung, kein Fehler am Switching, sondern eine defekte Buchse!
      Die Buchse schliesst zwischen Ring + Tip kurz, wenn ein Stecker steckt.


      Dann gibt es noch eine letzte Kleinigkeit; Oszillieren im Cleankanal.
      Die Zerrkanäle sind völlig ruhig, aber wenn ich im Clean das Volume aufdrehe gibts so ab 16Uhr ein nettes Pfeiffkonzert.

      Die Zuleitungen zu Volume und Gain des Cleans sind sehr lang und scheinen mir empfindlich. Hat jemand das gleiche Problem gehabt?
      Habt ihr die Zuleitungen gegen geschirmte ausgetauscht?

      Grüße,
      Swen
    • Hi Andy,

      annen Gridstopper hab ich auchschon gedacht, aber das wird schwierig mit dem PCB. Wenn du kannst solltest du einen Gridstopper für V5a und V5b auf künftigen Platinen vorsehen.

      Ich bin mir grade noch nicht so ganz sicher woher das Problem genau kommt. Mit dem Scope seh ich nen 10kHz Schwinger mit etwa 0,1V an Eingang von V5b.

      Das komische ist, dass ich mit Zuschalten des Brightkondensators das Pfeiffen abschwächen und je nach reglerstellung ausschalten kann.

      Werde morgen wohl weiter forschen.

      Grüße,
      Swen
    • Hi Bernd,

      der Plan ist doch schwarz/weiß ;-)

      Verstehe Deine Bedenken, aber wenn ich das alles zu einem Plan zusammenfasse, kann man den auf DIN A4 kaum mehr ausdrucken.

      Meiner Meinung nach (aber die zählt hier sicher nicht, weil ich das Ding ja ziemlich gut kenne ;-)) ist's mit der Beschriftung der Platinen sogar "relativ" einfach geworden - die Anschlüsse zu den Steckverbindern stehen da ja alle mit drauf.

      Gruß
      Andy

      Hilli;297946 wrote:

      Hallo,
      ich dacht immer, daß ich Schalpläne ganz gut lesen kann. Nur mit diesen Plänen wie vom Anvil (diese braun-grün gezeichneten) komme ich nie richtig zurecht. Der Hauptteil ist meistens "normal" wie jeder andere Plan gezeichnet, jedoch gibt es immer jede Menge separater Schaltungsteile. Da geht immer irgendwas nach irgendwo hin, wo ich nicht durchblicke.
      To und from, VCC, x geht nach... Wenn es einen zusammenhängenden Gesamtplan gäbe, (oder besser noch ein komplettes "malen nach Zahlen" Schema) hätte ich mir schon längst einen Anvil zugelegt.

      Beste Grüße
      Bernd
    • Ich würde den Gridstopper erstmal an die andere Seite der Leitung (ans Poti packen) - ok, dann heißt er anders ;-)

      Dass der Cleankanal schwingt, ist bisher auch noch nicht vorgekommen. Kannst Du die Leitungen kürzen? Es scheint ja die Leitung des Volumereglers in die des Gainreglers einzukoppeln - da geht bestimmt noch was...

      Du kannst notfalls auch R109 einsetzen (330k) - dann verlierst Du etwas Pegel.

      Gruß
      Andy

      Bierschinken;297955 wrote:

      Hi Andy,

      annen Gridstopper hab ich auchschon gedacht, aber das wird schwierig mit dem PCB. Wenn du kannst solltest du einen Gridstopper für V5a und V5b auf künftigen Platinen vorsehen.

      Ich bin mir grade noch nicht so ganz sicher woher das Problem genau kommt. Mit dem Scope seh ich nen 10kHz Schwinger mit etwa 0,1V an Eingang von V5b.

      Das komische ist, dass ich mit Zuschalten des Brightkondensators das Pfeiffen abschwächen und je nach reglerstellung ausschalten kann.

      Werde morgen wohl weiter forschen.

      Grüße,
      Swen
    • vudu-child;298381 wrote:

      Hallo!

      Der Preamp ist mittlerweise fertig und funktionstüchtig. Ich habe jedoch eine Frage bezüglich dem Lead-Kanal - was kann man machen damit er mehr SLO-like klingt?

      Grüsse
      Ivan

      Da Du keinen Kathodenfolger hast, musst Du sicher ne Menge ausprobieren - ein paar Ideen hänge ich mal an.
      Beginnen würde ich persönlich mit dem R der Klangregelung, danach würde ich schrittweise vorgehen - besondere Beachtung sollte man IMO der dritten Gainstufe widmen, da der SLO-Sound hier doch entscheidend mitgeprägt wird - inwieweit das allerdings ohne CF geht . . . nun ja.

      Zur Diskussion hänge ich mal was an . . .

      Olaf
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    • Hi Olaf,

      danke für die netten Worte und die gemachte Mühe, denSchaltplan entsprechend zu editieren!

      Bin bezüglich der Frage von Ivan etwas irritiert: natürlich kann man den Lead-Kanal des Anvil prinzipiell wie einen SLO bestücken, wenn man den Kathodenfolger, der die Klangregelung treibt, einfach nicht verwendet (hier fehlt ja beim Anvil eine Triodenstufe). Der Sound wird sich dadurch geringfügig ändern, aber der Charakter des SLO sollte dennoch erhalten bleiben, wenn man insbesondere die Cold Clippling-Stage wie beim SLO implementiert.
      Die Koppel-Cs (1n, 2n2) würde ich zunächst nur moderat erhöhen (in vielen SLOs werden diese abgesenkt, um den Amp ein wenig definierter klingen zu lassen) - besonders beim ersten (1nF) wären ca. 5-10nF ein guter Ansatz.

      Letztlich fände ich's schlauer, bei Bedarf nach einem SLO einfach einen zu bauen ;-) Wie das geht, hat ja Joachim im TT-Forum schön dargestellt - falls es nur der Preamp sein soll, gibt's da ja auch irgendwo was Passendes...

      Tuning/Mods generell bin ich natürlich jederzeit gegenüber aufgeschlossen - fände es toll, wenn sich da was entwickeln würde!

      Viele Grüße
      Andy