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Ziel des Endstufenswitches war es, alle meine Endstufen und Boxen ohne ständiges Umkabeln benutzbar zu machen, und das Ganze am besten per Midi. Nur so ist es imo wirklich möglich, die Unterschiede von den einzelnen Enstufen und Boxen zu hören, wenn man sie tatsächlich A/B vergleichen kann und sie somit einfach und schnell hin- und herschalten kann.
Dazu bietet der Endstufenswitch Anschlussmöglichkeiten für 2 Signaleingänge, 4 Endstufen und 2 Boxen (8 oder 16 Ohm).
In der Planungsphase war es schnell klar, dass dies nicht so einfach möglich sein wird, da es sehr heikel ist, einen Röhrenamp unter Last an den Boxenausgängen zu schalten. Die Lösung diese Problems besteht nun darin, dass vor dem Eigentlichen Umschaltvorgang zunächst die Eingänge der Endstufen gemutet werden, wenige Millisekunden später wird ein sog. Dummy-Last-Widerstand parallel zur Box geschaltet. Damit hat die Endstufe zwar eine Fehlanpassung (unter gemutetem Eingang) durch eine zu geringe Impedanz, die aber wesentlich weniger gefährlich ist, als ein Betrieb ohne Last. Liegt der Dummy-Widerstand an, so erfolgt wieder einige Millisekunden später der eigentliche Umschaltvorgang, danach wird dann in umgekehrter Reihenfolge zunächst der Dummy-Widerstand entfernt und dann die Eingänge wieder freigegeben. Somit dauert der gesamte Umschaltvorgang rund 600 Millisekunden.

Von der konkreten Planungsphase mit dem ersten Lötpunkt bis zur Fertigstellung sind nun 10 Jahre vergangen...ein Unzug, eine Hausrenovierung und zwei Kinder haben das Ganze etwas in die Länge gezogen....aber nu habe ich den Kopf endlich für etwas Neues frei und ich weiß schon was....

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