3verb schaukelt sich hoch

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    • 3verb schaukelt sich hoch

      Hallo,
      Ich hab da ein Problem mit dem 3Verb Bausatz, bzw. Mit meinem Unvermögen.
      Bin ziemlich neu bein Pedalbau und habe jetzt so sechs Pedale hinter mir.
      Wie immer ging der Zusammebau problemlos. Allerdings hab ich nun folgendes problem:
      Nach Einschalten des Effekts dauert es so 5 sec. und es beginnt sich ein Ton zu bilden der dann langsam lauter wird und dann bleibt.
      Man wird ihn nur los, wenn man das effektpoti zu dreht (was ja nun nicht Sinn der Sache ist). Dreht nan den Effekt wieder rein, geht das Spiel von vorne los.
      Die grundsätzliche Funktion des Reverb ist gegeben, allerdings hängt da immer dieser Ton im Raum.
      Ich muss dazu sagen, dass die Platine noch nicht im Gehäuse verbaut ist (bin ein gebranntes Kind).
      Blöder Weise sind meine elektronikkenntnisse maximal als Rudimentär zu bezeichnen. Könnte es mit mangelnder Masse zu tun haben?
      Bin für jeden Hinweis dankbar

      Gruss
      Kjukju
    • Hi,
      tritt das bei allen Stellungen von decay und von mix auf?
      Grund für die Nachfrage ist, dass es eigenrlich im Schaltplan keine Rückkoppelung gibt. Du müsstest daher das Problem genauer beschreiben, bzw wann es auftritt. Die ganze Verdrahtung von decay würde ich prüfen und dort alles nachlöten.
      Gruß Christof
      =O Achtung: Bei Röhrenamps liegen LEBENSGEFÄHRLICHE Spannungen an. =O
      Bevor an einem Gerät gearbeitet wird muss es spannungsfrei gemacht werden und das muss auch überprüft werden. Jeder ist für seine Sicherheit selbst verantwortlich!
    • Moin,
      Es kann auch durchaus mal sein, das im Modul selber mal was stimmt (die werden nicht geprüft). Ansonsten gibt es keinen Anlass wie schon geschrieben. Das hat auch nichts damit zu tun, ob das Teil nun im Gehäuse sitzt oder nicht, oder ob die Kabel mal ein bischen länger sind. Wir reden hier von Verstärkungen von ca. Vu=1 max. 2

      LG Uwe
      Uwe = MEK = uk-electronic.de
      --> Weniger ist manchmal mehr <--
    • erstmal vielen Dank für die Antworten. Das Verhalten tritt bei beliebiger Poti-Stellung auf.
      Habe die Decayverkabelung geprüft und neu verlötet - hat leider nicht zum Erfolg geführt.
      Habe spasseshalber mal den tl072 gegen einen höherwertigen von TI getauscht. Der Ton ist jetzt zwar weniger aufdringlich und auch leiser denke ich, aber immer noch da und frequenzgleich - also was man beim normalen hören so schätzen kann.
      Ich werde jetzt einfach nochmal alle Lötstellen nacharbeiten und mal alles in ein gehäuse packen. Wenn das alles nichts bringt muss ich doch wohl mal das modul tauschen.
      Nochmals Danke
    • Hi,
      am Anfang schreibst Du, dass man den Ton loswird, wenn man den "Effektpoti" zurückdreht. Welches Poti ist das?
      Tritt der Ton auch mit Batterie auf?
      Die Verkabelung um den Bypass würd ich mir auch noch mal anschauen.
      Gruß Christof
      Edit Wenn Du eine schlechte Lötstelle an Pin 1 des Opamp hättest, dann könnte das Signal über R4 rückgekoppelt werden.
      =O Achtung: Bei Röhrenamps liegen LEBENSGEFÄHRLICHE Spannungen an. =O
      Bevor an einem Gerät gearbeitet wird muss es spannungsfrei gemacht werden und das muss auch überprüft werden. Jeder ist für seine Sicherheit selbst verantwortlich!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von cebersp ()

    • Hallo cebersp und nochmal Danke
      Hi,
      am Anfang schreibst Du, dass man den Ton loswird, wenn man den "Effektpoti" zurückdreht. Welches Poti ist das?
      Das Decay-Poti: Wenn ich es auf null drehe und dann wieder öffne schaukelt sich der Ton wieder hoch

      Tritt der Ton auch mit Batterie auf?
      Ja


      Die Verkabelung um den Bypass würd ich mir auch noch mal anschauen.
      werde ich machen, evtl überbrücke ich den Schalter sowieso mal komplett

      Gruß Christof
      Edit Wenn Du eine schlechte Lötstelle an Pin 1 des Opamp hättest, dann könnte das Signal über R4 rückgekoppelt werden.
      Wie gesagt, Lötstellen überarbeite ich nochmal - obwohl alle eigentlich "gut" aussehen - aber was weiß ich schon ;)
    • Hm, auffällig ist, dass im Datenblatt des Moduls ein 10k Poti für Decay verwendet wird gegenüber dem 100k im Schaltplan. Kommt der Ton auch, wenn Du das Poti auf 10k runterdrehst? Vielleicht ist man mit den 100k einfach im Bereich der Eigenoszillation?
      Dass die Tonentstehung durch das decay Poti beeinflußt wird und nicht durch mix, spricht jedenfalls dafür, dass die Rückkoppelung im Modul in Verbindung mit diesem Stereopoti entsteht und nicht außerhalb, denk ich. Dementsprechend gehe ich davon aus, dass Dein ganzer Restaufbau i.O ist.
      Gruß, Christof
      =O Achtung: Bei Röhrenamps liegen LEBENSGEFÄHRLICHE Spannungen an. =O
      Bevor an einem Gerät gearbeitet wird muss es spannungsfrei gemacht werden und das muss auch überprüft werden. Jeder ist für seine Sicherheit selbst verantwortlich!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von cebersp ()

    • cebersp schrieb:

      Hm, auffällig ist, dass im Datenblatt des Moduls ein 10k Poti für Decay verwendet wird gegenüber dem 100k im Schaltplan. Kommt der Ton auch, wenn Du das Poti auf 10k runterdrehst? Vielleicht ist man mit den 100k einfach im Bereich der Eigenoszillation?
      Dass die Tonentstehung durch das decay Poti beeinflußt wird und nicht durch mix, spricht jedenfalls dafür, dass die Rückkoppelung im Modul in Verbindung mit diesem Stereopoti entsteht und nicht außerhalb, denk ich. Dementsprechend gehe ich davon aus, dass Dein ganzer Restaufbau i.O ist.
      Gruß, Christof
      in den meisten Anwendungen ist ein 2x100K drinne. Bei mir im D#verb3 auch. Die 2x10K ist die Herstellerapplikation. Und bei meinen schwingt auch nichts. Wenn es nicht durch die Stromversorgung kommt, tippe ich auf ein defektes Modul. Soviel verkehrt machen kann man bei dem bischen nicht.

      LG Uwe
      Uwe = MEK = uk-electronic.de
      --> Weniger ist manchmal mehr <--
    • HI,
      Du hattest doch schon geschrieben, dass es mit Batterie genauso ist. Also liegt es nicht daran. Solche Störungen von der Betriebsspannungsseite kommen meistens durch die Verwendung von miserablen Schaltnetzteilen.
      In deinem Falle tippe ich daher bei dir auf ein defektes, bzw. nicht korrektes Innenleben (3xPT2399) Modul.

      LG Uwe
      Uwe = MEK = uk-electronic.de
      --> Weniger ist manchmal mehr <--
    • Ja, nach dieser Klärung bietet sich ein mail an den Shop an mit der Bitte um ein Ersatzmodul, denke ich.
      Gruß Christof
      =O Achtung: Bei Röhrenamps liegen LEBENSGEFÄHRLICHE Spannungen an. =O
      Bevor an einem Gerät gearbeitet wird muss es spannungsfrei gemacht werden und das muss auch überprüft werden. Jeder ist für seine Sicherheit selbst verantwortlich!
    • einen hab ich noch zum Abschluss.
      Habe jetzt mal am decaypoti gemessen.
      Ich erhalte bei max auschlag 4,73 k bei min 0,0.
      Der Ton verschwindet bei 3,2 k welche aber bereits bei 20% des Stellweges erreicht werden.
      Unbeschaltet lefert das poti die 100k.
      Wenn das einem von Euch noch was sagt bin ich für erhellende Erklärungen offen - ich will ja auch was lernen.

      Und auch wenn ich mich wiederhole nochmal vielen Dank für Eure Unterstützung
      Gruss
      Kai
    • Hi,
      Beim Widerstandsmessen wird eine Spannung angelegt und der Strom gemessen. R = U/I. Wenn nun ein Teil des Stroms im eingebauten Zustand zusätzlich durch andere Bauteile fließt, so misst man einen kleineren Widerstand, den Ersatzwiderstand der Schaltung. Leider ist das Modul Blackbox, sodass man den Rest der Schaltung nicht kennt.
      Gruß Christof
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      Bevor an einem Gerät gearbeitet wird muss es spannungsfrei gemacht werden und das muss auch überprüft werden. Jeder ist für seine Sicherheit selbst verantwortlich!