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Sonic Tonic EQ/Enhancer für Piezo?

    • Sonic Tonic EQ/Enhancer für Piezo?

      Hallo zusammen,

      ich plane gerade den Eigenbau einer Solidbody-Ukulele mit Westernbesaitung und Untersattel-Piezo. Nach einem enttäuschenden Versuch auf einer akustischen Ukulele mit einem solchen Piezo denke ich, dass ich einen guten Impedanzwandler/Preamp brauche. Da habe ich den Sonic Tonic EQ/Enhancer gefunden. Eignet sich so etwas für Piezos? Und noch weiter, ist es sinnvoll, es gleich in das Instrument direkt einzubauen?
      Vielen Dank im Voraus für eure Tipps und Alternativen.

      Gruß Mario
    • Könnte man sicher verwenden, Einbau direkt im Instrument hat bez. Nebengeräusche auch Vorteile, da man dann das gebufferte Signal am Ausgang hat und nicht das schwache Direktsignal des Piezos durch ein längeres Kabel schicken müsste.
      Probleme sehe ich beim Platzbedarf, denn die Platine ist ja relativ breit, dazu Potis und Batteriefach... Der Strombedarf ist nicht riesig, aber immerhin sind es sechs OPV's. Ich könnte mir vorstellen, dass ein Boss FA-1 mehr oder weniger den gleichen Zweck erfüllt, dabei ist er kleiner und zieht noch etwas weniger Strom. Streifenrasterlayout in meiner Galerie, den Bass-Cut Schalter könnte man für Ukulele sicher weglassen. Es gibt im Netz sicher auch noch kompaktere Layouts, evtl auch fertige geätzte Platinen.

      Grüße, Immo
    • edit: Aion hat eine Platine, aber da er sie super flexibel angelegt hat, ist sie recht groß: aionelectronics.com/project/prism-boss-fa-1-fet-amp-pcb/
      Mein Layout ist kleiner als das von tagboardeffects: musikding.rocks/index.php/Image/321-Boss-FA-1/
      Für Piezos würde ich R17 vergrößern, auf 1 oder 2M, bei Festeinbau ohne Schalter evtl auch weglassen.
    • Hallo Mario,

      ein Preamp Kabel wäre auch ne Lösung. Ein wenig Mikro-Löten aber es muss nix in die Gitarre. Habe so was mal 2-kanalig für einen Humbucker und eine Piezo gebaut (findest Du in meiner Galerie). Ausserdem wird die Phantom-Power von einem kleinen DIY-Gerät geliefert.

      Original von J.D. Tillman: PreampCable

      Gruss, Jochen
    • roseblood11 schrieb:

      ... und nicht das schwache Direktsignal des Piezos durch ein längeres Kabel schicken müsste.
      Genau darum geht es. Bei einem passiven Piezo kommt einfach zu wenig raus.


      roseblood11 schrieb:

      Probleme sehe ich beim Platzbedarf
      Na ja, so groß ist die Platine auch wieder nicht. Das Design der Uke steht sowieso noch nicht fest. Es wird auf jeden Fall nicht die soundsovielte Abwandlung der Torres-Birne oder Strat oder Paula oder so. Platz findet man da schon.


      jozh schrieb:

      2-kanalig für einen Humbucker und eine Piezo
      An so etwas habe ich auch schon gedacht. Auch ein reiner Humbucker mit Akustiksimulator wäre eine Idee, aber klanglich müsste so etwas schon die Qualität des BOSS AC-3 haben, sonst lohnt sich das nicht. Andersherum hätte ich mit dem Piezo sowieso einen passablen Akustiksound, und selbst dann kann man mit Effekten noch etwas rausholen, wenn nötig. Egal, wie auch immer, der Akustiksound steht im Vordergrund, und einen Piezo-Tonabnehmer habe ich schon.
    • Nee wahrscheinlich missverständlich formuliert - die Gitarre hat einen Humbucker und einen Piezo. Die Signale gehen über eine Stereo Klinke raus und ich verwende ein 2-Kanal Preampkabel, jeder PU wird separat verstärkt (unterschiedliche Widerstände gen Masse). Du würdest mit dem Piezo nur ein einfaches Preampkabel + einfache PhantomPowerBox benötigen.
    • jozh schrieb:

      Nee wahrscheinlich missverständlich formuliert - die Gitarre hat einen Humbucker und einen Piezo. Die Signale gehen über eine Stereo Klinke raus
      Nein, gar nicht so missverständlich. Was ich mir überlegt hatte: Ich nehme eine typische Strat-Konstellation, lasse in der Konfiguration den Mittel-Pickup weg und ersetze ihn durch den Piezo. Der Neck-Pickup wird dann als Mittel-Pickup auf den Schalter gelegt und der Piezo als Neck-Pickup. Damit ergeben sich die Schaltungsmöglichkeiten Bridge, Bridge+Neck, Neck, Neck+Piezo, Piezo. Außerdem ist man bei einer Ukulele bei der Wahl der magnetischen Pickups ziemlich eingeschränkt, eigentlich kommen wegen des unüblichen Saitenabstands (~13-14 mm) nur Hot Rails infrage, gewöhnliche Gitarren-Pickups sind zu schmal, Bass-Pickups zu breit. Ob es klanglich sinnvoll ist, Piezo-Sound mit Humbucker-Sound zu kombinieren, sei dahingestellt... Aber ich hätte alle Möglichkeiten der Welt :)

      Die Herausforderung wäre dann gewesen, Humbucker und Piezo aneinander anzupassen, wohl durch zwei separate regelbare Vorverstärker. Aber irgendwie war mir das zu viel Aufwand. Deshalb bin ich wieder auf Piezo pur umgeschwenkt und dabei wird es sicherlich bleiben.

      Reduzieren wir es mal auf das Wesentliche: Ich will vorwiegend sauberen Akustiksound aus einer Ukulele, und ich hätte gern Klang- und Lautstärkeregelung direkt im Instrument. Oft wird sie über einen Kopfhörerverstärker laufen, aber auch über Amp, den ich aber noch nicht habe. Ich würde da schon auf etwas spekulieren, was zumindest Chorus und Reverb an Bord hat. Nur habe ich keinerlei Erfahrung damit, aber vorerst soll erst einmal das Instrument entstehen, und einen Kopfhörerverstärker werde ich mir demnächst besorgen (so einen ansteckbaren, z.B. von Traveler Guitars).

      Gruß Mario
    • geht, aber evtl wäre es schlauer, erstmal den Amp auszuwählen. Die haben ja oft auch einen Kopfhöreranschluss, evtl auch Effekte. Ich würde an deiner Stelle nach einem gebrauchten Combo für Akustikgitarre suchen. Entweder gut ausgestattet, oder spartanisch als reiner “Lautmacher“, dann aber mit kleinem MultiFX davor, das auch als separater Kopfhörerverstärker dienen könnte.