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GCI Brutalist jr

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    • GCI Brutalist jr

      Ihr Lieben, ich brauche eure Hilfe. Hab mir den Brutalist Jr-Bausatz gekauft und alles zusammengebaut. Ist mein erster Selbstbautreter, deshalb isses evtl. auch nur ein banales Problem, wer weiß …
      Habe die Platine entsprechend der Vorgaben bestückt und verkabelt (siehe hier: kurtballou.com/brutalistjr/GCI_BrutalistJR_Instructions.pdf). War soweit ich das beurteilen kann auch ok, die Dokumentation ist echt super, und die Lieferung vom Musikding ist auch 1A vorsortiert gewesen.
      Wenn ich jetzt aber den fertigen Treter an den Amp hänge und spielen will, dann bekomme ich bei ausgeschaltetem Effekt aus dem Amp die normale Lautstärke. Wenn ich den Brutalist aktiviere, kommt nix. Jedenfalls so gut wie nix, denn wenn ich den Amp voll aufreiße, dann höre ich die Zerre, klingt auch super, ist nur saumäßig leise. Wenn ich dann an den Potis drehe, tun die auch, was sie sollen.
      Habe so gut ich konnte die Bauteile durchgemessen, die Verkabelung auch, es kommt überall das an, was ankommen soll, die Bauteile geben die Werte aus, die sie sollen … bin überfragt. Unten ein paar Bildchen.

      Signalweg: Tele – Brutalist – Twin Reverb; Ergebnis ist bei 9V-Block oder Netzteil gleich, superleises Signal, Pedalsound stimmt aber, Bypass spuckt die volle Lautstärke aus
      Ist wie gesagt mein erstes Selbstbaupedal, hab Löterfahrung, aber jetzt seit 10 Jahren das erste Mal wieder gelötet. Sehe soweit ich das beurteilen kann auch keine kalten Lötstellen … Bin was Elektro-Fachwissen angeht auch absoluter Neuling, hatte eben nur so Bock, was zu bauen.
      Freue mich, wenn mir jemand weiterhelfen kann! Danke schonmal!
      Bilder
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von diva d ()

    • Hallo,
      vielleicht hilft es, die poti anschlüsse nochmal nachzulöten, da die Leiterbahnen unten sind.
      Außerdem würd ich mal die Gleichspannung gegen Masse von allen Ausgängen der Operationsverstärker (d.h. jeweils Pins 1 und 7) messen und hier posten. soll 4,5 V.
      Viel Glück, Christof
      =O Achtung: Bei Röhrenamps liegen LEBENSGEFÄHRLICHE Spannungen an. =O
      Bevor an einem Gerät gearbeitet wird muss es spannungsfrei gemacht werden und das muss auch überprüft werden. Jeder ist für seine Sicherheit selbst verantwortlich!

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von cebersp ()

    • Größte Schwierigkeiten bereitete mir anfangs immer die Verkabelung des Fußschalters,
      aus dieser hier werd ich nicht ganz schlau, würd ich auch noch mal checken ... and btw. Die beiden LED Beinchen kommen sich auch sehr nahe, da haste den Sockel zerbrochen, welcher normalerweise sauber trennt ... gibt auch'n Kurzen ... und leider sind da noch mehr Baustellen , aber egal - nicht aufgeben :thumbsup:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Stevtron ()

    • Stevtron schrieb:

      Also die In/Out Buchsen sind verdammt nahe an den Potikappen, da würd ich isolieren, wenn der Tip an den Poti kommt ist Ruhe im Karton ...
      Darum baut man die im Falle der darunter liegenden Potentiometer auch immer so ein, das der Massepin nach unten zeigt. Dann kann auch nichts passieren.

      LG uwe
      Uwe = MEK = uk-electronic.de
      --> Weniger ist manchmal mehr <--
    • Hi,
      Beim Schalter wäre ich mir auch nicht so sicher, da man nicht alles genau sieht. Auf alle Fälle sind die Ebenen zu einer Standardbelegung vertauscht. Ich halte mich immer an meine Standardbelegung.
      Links Eingang, mitte LED , rechts Ausgang. Irgendwann hat man das auch im Kopf.

      LG uwe
      Bilder
      • 3PDT_Verschaltung.jpg

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      Uwe = MEK = uk-electronic.de
      --> Weniger ist manchmal mehr <--
    • die Schalterbelegung hat mich auch irritiert, aber laut Anleitung und Logik ist die schon funktionsfähig. Trotzdem rate ich Dir, die von Uwe gezeigte Standardbelegung zu nehmen. Dann bist Du auf der sicheren Seite und hast das so wie (fast) alle anderen. ;)


      @Stevtron: ist doch ganz einfach - musikding.de/GCI-Brutalist-Jr-Bausatz
      Gruß Markus


      ---- in der Beschränkung zeigt sich erst der wahre Meister -----
    • Muss man halt für sich finden, es gibt ja mehrere gute Varianten, zB auch solche, wo im Bypass der Output auf Masse liegt, statt dem Input. Ich nehme meist dieses Schema, weil man die Jumper dazu nicht biegen muss und der Widerstand der LED mit dran hängt:
      musikding.rocks/index.php/Imag…nput-im-Bypass-auf-Masse/
      Für Effekte mit hoher VErstärkung ist die Variante von Uwe eher besser, weil die Kabel von der Inputbuchse und vom AUsgang der Schaltung mehr Abstand haben.
    • lmkv15 schrieb:

      Stevtron schrieb:

      Also die In/Out Buchsen sind verdammt nahe an den Potikappen, da würd ich isolieren, wenn der Tip an den Poti kommt ist Ruhe im Karton ...
      Darum baut man die im Falle der darunter liegenden Potentiometer auch immer so ein, das der Massepin nach unten zeigt. Dann kann auch nichts passieren.
      LG uwe
      Richtig , aber so sieht das auf dem Bild nicht aus ... ich finds unglücklich designt . Im unteren Drittel des Cases wäre genug Platz für die Buchsen ...
    • Vielen lieben Dank euch allen für die Antworten. Da war für mich als Neuling viel gute Info dabei.
      Ich hab's gelöst bekommen, einer der Op Amps hatte nen Hau. In Ermangelung eines Multimeters hab ich den Zerrer an den Amp gehängt und beide Op Amps mal getauscht, eine Kombination ergab das oben geschilderte superleise Signal, die andere Kombi nur Rauschen. Heute kamen die nachbestellten Teile (an dieser Stelle nochmal ausdrücklichen Dank an Klaus Brunner und Musikding für die superschnelle Bearbeitung/Versand), getauscht und es läuft. Klingt geil, bin happy! Was könnt ihr mir als nächsten Schritt empfehlen? Irgendein gutes einsteigerfreundliches Pedal? Bin richtig heiß jetzt :D

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von diva d ()

    • Hi Diva d,

      ja ein bisschen mehr Details wären hilfreich, sonst endest Du wie viele hier mit dem Haupthobby Effekte löten ;)
      Grundsätzlich gibt es nämlich zu jedem Thema mehrere Pedale die alle ein bisschen ihre Eigenheiten haben.
      Abhängig vom Equipment klingen die dann gut oder eben weniger. Wichtig wäre:
      Welche Art von Musik spielts Du? (Rock, Blues, Heavy, Punk, Oldies, Indie usw.)
      Welchen Typ Gitarre spielt Du? (Les Paul, Strat, Halbacoustic usw.)
      Welchen Verstärker hast Du? (Röhre, Transe, Modeling usw.)
      Und selbst wenn Du all diese Fragen beantwortet hast, ist es oft noch Geschmacksache welche Variante man wählt.
      Lass Dich dadurch aber nicht abhalten, wenn es Dir Spaß macht. Schließlich geht es hier allen so.
      Aus meiner Sicht braucht man auf jeden Fall ein gutes Overdrive, ein bis 99 gute Distortion, ein Delay, ein Reverb, ein Chorus .... :D
      Spaß an Seite. Beantworte einfach mal die o.g. Fragen, dann kommen sicher genug Anregungen und Ideen.
      Gruß Markus


      ---- in der Beschränkung zeigt sich erst der wahre Meister -----
    • Gratuliere erstmal und vielen Dank für die freundlichen Worte!

      Dass Bauteile kaputt sind, ist eigentlich selten. Lt. Datenblatt kann man diese Chips durch elektrostatische Aufladung zerstören.

      Auf meiner persönlichen Liste würde ein Kompressor recht weit oben stehen und von diesen der Orangesqueezer.
      Dessen Schaltung ist faszinierend simpel. Und seine Bedienung auch, wenn man ihn einmal justiert hat.

      Vielleicht magst Du ja ein Multimeter dazu anschaffen....

      Gruß Christof
      =O Achtung: Bei Röhrenamps liegen LEBENSGEFÄHRLICHE Spannungen an. =O
      Bevor an einem Gerät gearbeitet wird muss es spannungsfrei gemacht werden und das muss auch überprüft werden. Jeder ist für seine Sicherheit selbst verantwortlich!
    • Moin allerseits, darf ich mich hier noch mit einklinken?
      Hab den Brutalist Jr. auch gebaut. Nachdem ich mich gefreut hab, wie wunderbar und fix sich diese schön designte Platine löten lässt, musste ich mich beim Fußschalter aufregen. Hab das so gemacht wie Kurt Ballou das vorgesehen hat - was für eine furchtbare Belegung... naja, auf jeden Fall macht das Pedal nun Probleme:

      Im Bypass stimmt schon was nicht - Störgeräusche und das Signal kommt fast garnicht durch. Dachte erst es wäre ganz tot, aber man kann das Signal ganz leise hören.

      Wenn das Pedal an ist, kann man den Effekt im Prinzip hören, nur ist er eingebettet in einen riesigen unregelmäßigen Teppich aus Rauschen bzw. Störgeräuschen und die Höhen sind glaub ich beschnitten. Auf jeden Fall nicht nutzbar das Ding, ob an oder aus. Aber wie gesagt, das Pedal geht schonmal an und die Potis tun im Prinzip auch was sie sollen.

      Hab so einen Fehler noch nie gehabt. Hat jemand spontan irgendeine Idee was im Eimer sein könnte?

      Ein Bauteil defekt? Kalte Lötstelle? IC? Ein Erdungsproblem? Oder habe ich vielleicht den Fußschalter gebraten? Hab eigentlich besonders vorsichtig gearbeitet.
      Wenn es der Fußschalter wäre könnte ich damit gut leben, weil ich ungern wieder alles auseinander reißen würde :cursing:

      Leider gestaltet sich das Troubleshooting schwer, weil ich kein Multimeter da habe... (Ja, ich weiß, ich spare am falschen Ende :D)
      Für Tipps wär ich sehr dankbar! Cheers, Lars

      ___________
      EDIT: Habe die Lötstellen an den Buchsen und dem Fußschalter nochmal vorsichtig neu gemacht. Ergebnis: Selbes Problem wie zuvor.
      EDIT 2: Nachdem ich aus einer Laune heraus nochmal eine Stelle am Fußschalter erneuert hatte lief das Pedal perfekt... für ca. 5 Minuten. Dann bei einem Schaltvorgang war plötzlich wieder Schicht im Schacht. Verflucht. Scheint als müsse auf jeden Fall ein neuer Fußschalter her.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Horst Larsmann ()