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Madamp A15mk2 Sicherung2 fliegt

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    • Hallo Siddy,
      entschuldige die Frage: Kannst Du Schaltpläne lesen? Das Verständnisniveau ist sehr unterschiedlich im Forum.
      1. Also ich würde den Stecker raus und das Kabel beidseitig abmachen zur Sicherheit. Warten zwecks Kondensatorentladung.
      2. Alles sehr genau auf Warmespuren bzw verfärbte Bauteile und mögliche Kurzschlüsse anschauen.
      3. Mit einem Ohmmeter nach dem Gleichrichter den Widerstand gegen Masse messen. Nach einiger Zeit sollte sich Größenordnung 70k ergeben?
      4. Aus Bequemlichkeit würde ich dann bei angeschlossenem Ohmmeter nacheinander alle Röhren ziehen, was ja nichts verändern darf.
      5. Wenns die Röhren nicht sind, dann würde ich die einzelnen plus Hochspannungs Verbindungen vom Netzteil zum Verstärker nacheinander öffnen und so versuchen, den Fehler einzukreisen.
      Viel Glück!
      Christof

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von cebersp ()

    • Moin.
      Immer systematisch vorgehen. Das Kabel beidseitig entfernen macht nicht viel Sinn, da man dann nichts mehr prüfen kann. Kondensatoren spannungsfrei machen, ist dagegen sinnvoll. Dazu benutze ich immer einen Widerstand 10K 5W und halte ihn mindestens 10 Sekunden lang mit einer isolierten Zange zwischen die Pole der Hochspannungskondensatoren oder von Gerätemasse zu den Pluspolen. Das kann man auch mit einem Draht mit Krokoklemme machen, welches an eine blanke Stelle des Chassis geklemmt wird und die andere Seite mit dem Widerstand mit der isolierten Zange an den Pluspol gehalten wird. Weißt Du aber bestimmt schon.

      Aber der Reihe nach: Ich würde zuerst alle Röhren ziehen und nochmal testen. Fliegt die Sicherung wieder, liegt es wohl nicht an den Röhren. Dann würde ich die "Hochspannung" auf der Sekundärseite des Trafos ablöten und die Wechselspannung messen. Falls die Sicherung nicht wieder fliegt. :D

      Versuche das erstmal, dann sehen wir weiter.

      Gruß, Bernd
    • Hallo,

      mir fehlt bei den - ansonst sinnvollen - Tipps, daß man die Spannung der Lade-/Siebkondensatoren nach dem Entladen mit einem Multimeter mißt und nicht einfach "10 Sekunden oder so abwartet". Übrigens der Entladewiderstand muß gar nicht so hoch belastbar sein, da nach Sekundenbruchteilen die meiste Ladung bereits weggenuckelt ist - eine Spannungsfestigkeit der Widerstände ist wichtiger (gab mal einen Thread - von mir? - darüber).

      Wenn man keinen Regeltrafo hat, mit dem man die Netzspannung am Amp langsam hochfahren kann, dann ist eine sog. Vorschaltlampe (da gibt es auch Thread(s) drüber...) ein probates Hilfsmittel, welches Sicherungen spart. Aber Achtung, mit diesem Hilfsmittel kann sich der Fehler durch Hitze- und Rauchentwicklung manifestieren. Da heißt es gut hinschauen und schnell reagieren, daß kann sonst den NT kosten. Über die Verwendung einer Vorschaltlampe möge man sich andernorts informieren; zumal das Arbeiten und Messen am Amp unter Spannung sicher beherrscht werden muß.

      Sonst: FINGER WECH!

      Gruß, Bernd
    • Danke nochmal für die Ergänzungen wahrscheinlich muss ich leider die Finger davon lassen. Ich kann zwar den Amp anhand der Anleitung usw. zusammen bauen und kalte Lötstellen und lose Kabel erkennen. Evtl. defekte Bauteile auszumessen übersteigt aber dann aber vermutlich meine Kenntnisse. Sehr Schade jedenfalls weils mein lieblings Amp war. Vielleicht seh ich doch noch eine Kalte Lötstelle oder so.
    • Hallo,

      ehe jeder mit seiner klaren bildlichen Vorstellung von "angekokelt" am anderen vorbei redet, wäre ein Foto aufschlußreich.
      Wenn es wirklich so ist, dann kann C28 defekt sein oder aber irgendetwas in der gesamten Schaltung durch einen Fehler zuviel Strom ziehen.

      Ein weiteres objektives Hilfsmittel zur gemeinsamen Suche wäre eine neuerliche Messung und Veröffentlichung aller Spannungen (Messblatt A15 Mk II.pdf).
      Das setzt natürlich voraus, daß der Amp ein paar Minuten durchhält, ohne abzufackeln.
      Bei solch unklarer Fehlersituation mache ich die Messungen übrigens mit Handschuhen und Schutzbrille - explodierende Elkos können ganz schön ins Auge gehen und einen so erschrecken, daß man plötzlich irgendwo hinlangt, wo es ungesund ist...

      Übrigens kalte Lötstellen "sieht" man nicht. Man kann sie evtl. durch Drücken der Anschlüsse/Lötstellen mit einem Kunstoff- oder Holzstäbchen (frag den Chinesen) - im Betrieb! - finden.

      Gruß, Bernd
    • Ich hab jetzt mal den Trafo durchgemessen
      Primär Pin 3-7 224v
      Sekundär Pin 10-12 244V
      Pin13-15 22,7V
      Pin 16-18 6,8v
      Ich denke die Werte müssten noch im Rahmen sein wobei die 244V schon sehr grenzwertig sind. Aber ob das was mit der Sicherung aufsich hat weiß ich nicht.
      Die Messungen zur Netzteilplatine wie sie auf Seite 19der Anleitung beschrieben sind ergeben alle 0V weil ja die Sicherung durchgebrannt ist. AÜ hab ich die Widerstände auch gemessen. Die sind normal.
    • Hallo,
      inzwischen hast Du ja jede Menge guter Ratschläge bekommen. Darunter auch unter Hochspannung messen, dafür mit Schutzbrille. Sachen gibts.....
      M.E. suchst Du nicht nach einem defekten Bauteil, sondern nach einem Drähtchen, was Kontakt nach Masse hat. War wahrscheinlich immer schon eng und hat sich etwas verschoben oder komplett gelöst.
      Ein Widerstand würde eher einen zu hohen Widerstand haben und daher keinen zu hohen Strom verursachen. R sind ziemlich zuverlässige Bauteile.
      Ein Kondensator kann einen Kurzschluss haben, das sollte aber nach nur einem Jahr eher unwahrscheinlich sein. Ein etwas aufgeblähter C wäre verdächtig und tauschenswert.
      Eine kalte Lötstelle verursacht auch einen zu hohen Widerstand, kann also auch nicht die Ursache sein.
      Evtl. könnte der Ausgangstrafo intern einen Kurzschluss nach Masse haben, nicht sehr wahrscheinlich.

      Nachdem der Fehler auch ohne Röhren auftritt, gibt es noch weniger Grund mehr sein Leben zu riskieren und unter Hochspannung zu messen. Du kannst entweder mit dem Ohmmeter der Fehler weitersuchen oder ein Niederspannungsnetzteil mit Strombegrenzung nehmen. Zur Not tut es auch eine 9V Batterie mit 10k Widerstand. Ich gehe davon aus, dass Du einen richtigen Kurzschluss suchst.

      Nochmal die Frage: Welchen Widerstand kannst Du nach einiger Zeit zur Stabilisierung mit dem Ohmmeter nach Masse Messen nach dem Gleichrichter?
      Wie ändert sich der Wert, wenn Du R48 einseitig ablötest?

      Wie oben geschrieben, wirst Du ,wenn der Kurzschluss nicht zwischen Drähtchen sichtbar ist, den Fehler durch Trennen der Schaltung suchen müssen. Das ist aber auch kein Hexenwerk, siehe R48.

      Da der in Frage kommende Schaltungsteil nicht sehr groß ist, hast Du gute Chancen den Fehler zu finden!
      Schau dir den Schaltplan genau an mit dem Ziel, wohin fließt der Strom vom Pluspol des Gleichrichters?
      Den überhitzten Widerstand würd ich tauschen, nachdem der Fehler gefunden ist.

      Gruß und gute Geduld,
      Christof
    • Guten Morgen nochmal.
      Eigentlich gibt der überhitzte R sehr gute Hinweise. Ich gehe davon aus, dass das ein Folgeschaden ist. Durch diesen R ist also der Strom geflossen. Da die Heizleistung i*i*r ist sie am größten R am größten bei serienschaltung. Daher kannder Fehler nicht hinter R48 liegen. Außerdem würde r48 den strom begrenzen. Der Fehler liegt also vermutlich hinter r59, jedoch nicht hinter r48.
      Gruß Christof
    • Ich hab keine Sicherungen mehr und der Laden bei mir um die Ecke auch nicht. Ich hätte noch 9 200ma aber Flinke ich denke die bringen nix. Ich hab gestern noch den C32 C28 und c26 gegen neue getauscht. Habe nen Bausatz vom m15 grad da. Alles ohne Erfolg heute hab ich mal unter die Platine geschaut das hat mich die letzte Sicherung gekostet. Die vom M15 will ich nicht auch noch verbraten.
      Vielleicht stimmt mit dem Standy Schalter irgendwas nicht. Wenn ich wieder Sicherungen hab meld ich mich wieder.
    • Hallo Siddy,
      Gott sei dank hast du keine Sicherungen mehr, da hat der Gleichrichter noch ne Chance zu überleben, nachdem der r59 schon so leiden musste....
      ggf. könntest Du mal Fotos von dem Bereich um die Endröhren posten. Und von der Netzteilplatine. Man wird ja betriebsblind.

      Wenn Du die Verbindung vom Netzteil zum Übertrager pin 6/7 unterbrichst und von diesen pins nach masse den Widerstand misst, wie hoch ist der? Wenn Du die Frage nicht beantwortest, lass ich dich in Frieden weiter Hochspannungsexperimente machen.
      Alles Gute
      Christof
    • Hallo Siddy,
      das sagt Dir, dass Du den Fehler schon ganz schön dicht eingekreist hast. Der Fehler liegt weder auf der Hauptplatine noch auf der Netzteilplatine! Aber er liegt auf einem Strang, der Verbindung mit PIN 7 hat. PIn 6 ist gut ohne Verbindung!
      Schau mal in den Schaltplan, was da so alles dran hängt. Dann suchst Du im Verdrahtungsplan die dazugehörigen Stellen und schaust Dir die Ultra genau an.

      Jetzt trennst Du an Pin 12 und 13 auch noch auf und misst sowohl am Trafo Pin 12 und 13 als auch an den dort entfernten Drähtchen jeweils gegen Masse den Widerstand.

      Wenn es nicht der Trafo ist, dann kommt neben einem Verdrahtungsproblem der Schalter SW4 in Frage.

      Gruß, bis später, gehe jetzt bissle spazieren.
      Gruß
      Christof