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J5MK1 - Erfahrungsbericht / Tipps / Modifikationen

    • Danke,

      ich nehme auch aufklärende Hinweise von Leuten entgegen, die nicht Peter heißen.
      ^^

      Gruß, Bernd

      PS: Dann bleibt die Heizung als "Sender" noch verdächtig. Aber man sollte auch nach den Brumm-"Empfängern" suchen.

      Ich kann mich erinnern, dass ich mich bei meinem eigenen J5-Layout zwar an dem in der Anleitung orientiert habe, aber auch Details anders gestaltet habe.
      So habe ich das Mittelröhrchen der Fassung nicht als Lötstützpunkt verwendet, es sei denn, dass dort Masse anliegt. Diese alte Regel stammt aus dem Radio- und HF-Röhrenbau. Dort wurde durch andere Potentiale/Signale als Masse am Röhrchen Verkopplungen und damit Schwingneigung erzeugt.
      Ich kann zwar im Moment nicht nachsehen, aber die Verbindung Koax zu R2 habe ich freischwebend (mit Schrumpfschlauch über R2 und Koax stabilisiert) realisiert.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von eBernd ()

    • Hallo,
      vielen Dank nochmal Euch allen!
      Ich habe mal die Heizleitungen vom Trafo abgelötet und per Labornetzgerät besaftet. Das Ergebnis war ein Traum. Als Nebeneffekt habe ich beim Herumspielen (bin noch nicht so lange an dem Thema Röhren dran) entdeckt, daß man mit der Heizungstemperatur offenbar die Kennlinie der Röhren deutlich verschieben kann. Ab etwa 3,5V Heizspannung setzt die Funktion der Röhren relativ abrupt ein, aber sie übersteuern sehr schnell und sehr heftig. Bei ungefähr 4V hörte es sich richtig geil an. :D
      Daraufhin habe ich die so liebevoll per Akkuschrauber verdrillten Heizleitungen mal ausgelötet und dann wie folgt installiert:



      Nachdem ich den Brummpoti noch etwas feinjustiert hatte, war das 50 Hz- Brummen praktisch vollständig weg.
      Was geblieben ist, ist das Zischen bei weit aufgedrehtem Master und Gain. Vermutlich kommt es im Bereich der Sockelverdrahtung der ersten Röhre rein. Zumindest ändert sich seine Lautstärke, wenn ich einen Schraubendreher in die Nähe des Eingangswiderstandes halte.

      Wenn ich die Klampfe reinstecke höre ich über die Singlecoils und das billige Kabel alles Mögliche, aber das liegt natürlich nicht am Verstärker.

      Das nächste Thema ist dann das Gehäuse. Vermutlich wird es so ähnlich wie mein erster Totaleigenbau werden:



      beste Grüße
      Peter
    • Na also,
      läuft!
      Ich liebe es, alter Sack Jugendsprache so schön unangemessen zu verwenden. :D

      "Was geblieben ist, ist das Zischen bei weit aufgedrehtem Master und Gain."

      Ich denke mal das Zischen ist ganz einfach Rauschen, was zunimmt - beim Aufdrehen des Treble-Reglers noch mehr.
      Iz Norrrrrmall, der J5 geht halt schon in Richtung High Gain Amp.
      Es spricht für deine Verdrahtung, wenn der Amp beim Aufdrehen nicht auch noch zu pfeifen beginnt...

      Gruß, Bernd
    • Hi Thomas,

      willkommen im Forum. Welchen Trafo meinst Du?
      Der Ausgansüberträger ist entgegen der Standardanleitung beim J5mk1 seit einiger Zeit ein ATRA0427, zu dem aber eine extra Montageanleitung (Rev.2.4a) mitgeliefert wird.

      Ich hatte bei meinem Netztrafo folgende Anschlüsse vorgefunden:
      Primaärseite ist klar: Pin 2 - 6
      Sekundärseite: Pin 10 - 12 = 265 Volt
      Pin 13 - 15 = 24 Volt
      Pin 16 - 18 = 7,4 Volt
      Hoffentlich beantwortet das deine Fragen, sonst einfach nochmal melden.
      Gruß Markus


      ---- in der Beschränkung zeigt sich erst der wahre Meister -----
    • Hi Thomas,

      das rechte ist der Netztrafo. Da kannst Du die Anschlüsse wie ich oben aufgeführt habe nehmen. Der Rest steht in der allgemeinen Bauanleitung. Das links ist der Ausgangsüberträger, dazu nimmst Du die Anleitung "Modifikation J5Mk1 Rev24a.pdf".
      und schau auch mal in das angehängte File "Zusammenfassung" da hat ein Kollege noch eine Korrektur zum Ausgangsüberträger gefunden. Falls Du aber überhaupt keine Ahnung hast, wie ein Trafo oder Ausgangsüberträger angeschlossen wird, solltest Du vielleicht überlegen, einen befreundeten Elektriker oder sonstwie elektrisch kundigen Menschen hinzuzuziehen.
      Trafos erzeugen im Betrieb hohe Spannungen die lebensgefährlich sind und daher sollte man damit auch nicht herumprobieren.
      Dateien
      Gruß Markus


      ---- in der Beschränkung zeigt sich erst der wahre Meister -----