Achtung, bitte aus Sicherheitsgründen vor der ersten Anmeldung ein neues Passwort anfordern!

Angepinnt Kurze Frage - Kurze Antwort! Festgenagelt!

    • Neu

      Hallo,

      ich bin mir gerade nicht ganz sicher, wo auf diesem Schaltplan mit EL84 die Mittelanzapfung des AÜ angeschlossen wird. Normalerweise kommt die ja an den Pluspol des ersten Ladeelkos. Im Schaltplan steht nur "to 250V DC" aber auf der Platine gibt es dafür keinen Anschluß. Dafür sind vier Abgriffe pro Kanal nach R25/R28 vorgesehen. Nun kann ja wohl nicht der Leistungsteil der gesamten Endstufe (20W) über einen 3 Watt Widerstand laufen??? Überhaupt ist die Schaltung komisch, einen C8 mit 1µF/400V an der Stelle habe ich noch nie gesehen. Und die negaiven Gittervorspannungen mit -9V und -12V sind wohl auch eher unüblich... Also die Mittelanzapfung an den Pluspol von C9?

      Gruß, Bernd
      Bilder
      • EL84.jpg

        269,31 kB, 1.296×1.544, 20 mal angesehen
    • Neu

      Kurzes Update von mir:
      Ich hab die Lösung mit den Keramikkondensatoren und je eine Spule in + und GND Leitung ausprobiert (in Kombi mit dem Elko) - Es hat die Sache soweit vrebessert, dass das Fiepen weg ist, leider aber ein "Rauschen/Krackeln" verbleibt oder dazu gekommen ist.
      Mit Lautstärkereduktion an der Box und volle PC-Lautstärke ist das aber ertragbar ;)

      Würde bei solcher Art Problemen eigentlich ein neues Interface helfen? Grundsätzlich würde ich ja durchaus erwarten, dass das Interface seine Spannungsversorgung selbst ausreichend vernünftig filtert?!?
    • Neu

      Hallo,

      Das mit dem Elko-Drinlassen hast du intuitiv richtig gemacht. Die kleineren Keramik-Cs sollen die höherfrequenten Störanteile ausfiltern.

      Ich habe nicht verstanden, von wo aus das Interface die Spannungsversorgung bekommt. Das ist ja die eigentliche Störquelle. Wenn du die Wechseln kannst...

      Es gibt natürlichauch den Fall, dass ein Gerät selbst aus der USB-Versorgung von typ. 5 V DC per Schaltnetzteil eine höhere Spannung macht. Dann kann es auch selbst die Quelle des Übels sein...

      Gruß, Bernd

      Ach so, bei Schaltnetzteilen ist der störende Einfluß nicht mehr einfach/eindeutig, da können dann Rauschen oder Prasseln dazugehören.
      Bei den konventionellen war das Klangspektrum zwar auch breit (50-/100-Hz-Brumm, Brizzeln...) aber es hat immer eine erkennbare Grundfrequenz (50/100 Hz).
      Und Schaltnetzteile mit 100 kHz oder mehr Taktfrequenz erzeugen durchaus Störungen im Hörbereich, nämlich dadurch, dass sie die Ausgangsspannung ausregeln, kann die Geschwindigkeit der Regelung im Hörbereich (also unter 20 kHz) liegen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von eBernd ()

    • Neu

      Das Interface versorgt sich idR bei mir alleine über die USB-Spannung. Genau diese Spannung ist aber bereits ab PC-Ausgnag an sämtlichen USB-Port "versaut" und sollte gefiltert werden...
      Höhere Spannungen generiert das Interafce dann selbst, sofern benötigt.

      Es hat noch einen separaten Eingang für ein Netzteil, das wird aber nur benötigt, wenn alle Kanäle benötigt werden. Im Normalbetrieb reichen mir die zwei, die per USB-versorgt werden können. Auch das externe Netzteil hat bloß 5 V, d.h. auch hier würden höhere Spannungen intern erzeugt.
    • Neu

      Hi,
      m.E. ist der Aufbau als LC Filter in diesem Fall, wo die Störung im hörbaren Frequenzbereich als Differenzspannung zwischen plus und Gnd gemessen werden konnte, schon richtig. Außerdem ist ein Großer C auch richtig gemäß Filterformel.

      Die vorliegende Drossel ist deshalb suboptimal, weil sie für einen viel höheren Strom ausgelegt ist. Im gleichen Bauraum hätte man für 500mA mit einem entsprechend dünneren Draht viel mehr Windungen unterbringen können für größere Induktvität.
      Ich würde bei der LC Konfiguration bleiben und ggf. versuchsweise noch mehrere Cs parallelschalten.

      Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass es ggf. billiger kommt, einen anderen Dac zu verwenden. Ich habe gute Erfahrungen gemacht mit preisgünstigen Soundblastern....
      Christof
      =O Achtung: Bei Röhrenamps liegen LEBENSGEFÄHRLICHE Spannungen an. =O
      Bevor an einem Gerät gearbeitet wird muss es spannungsfrei gemacht werden und das muss auch überprüft werden. Jeder ist für seine Sicherheit selbst verantwortlich!