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    • Ist das tatsächlich als extrem dramatisch zu werten, mit dem Verzinnen? Wir haben früher in der Lehre sogar immer feindrähtige Kabel verzinnt, Öse gebogen und z.B. in Schuko-Steckern und Kupplungen verwendet. Letztens hatte ich erst so einen Stecker von vor 100 Jahren am Wickel, den ich selbst mal gefertigt hatte und - die Verbindung war immer noch bombenfest. Gibt es jemanden, der persönlich schon schlechte Erfahrungen gemacht hat? Oder ist das nur wieder eine von diesen EU-Vorschriften wie die Einhaltung der max. Krümmung von grünen Gurken?

      Gruß, Bernd
    • Ja, das ist dramatisch und aus gutem Grund schon ewig nicht mehr zulässig. Gründe wurden ja schon genannt.

      Kuck doch einfach bei Wago oder Phoenix, dort findest Du Federklemmen im gewünschten 5mm Rastermaß. Da brauchste nix löten und nix Crimpen. Neuerdings gibt es sogar welche, die Du noch nicht mal auf die Platinen löten mußt, die werden nur eingepresst. Für kleine Ströme gibt es sogar Platinenverbinder, wo Du noch nicht mal das Kabel abisolieren mußt.
    • ist aber schon witzig, in meiner Jugend galt auch als einzig zuverlässige Verbindung bei höheren Strömen - verzinnen, Öse in schraubrichtung biegen und verschrauben. Wenn da einer mit Klemm-Federchen und unverzinnt montiert hätte, wäre er sicher wegen Schlamperei gesteinigt worden. :D
      So ändern sich halt die Zeiten. Ganz früher dachte man ja auch die Erde sei eine Scheibe.
      Gruß Markus


      ---- in der Beschränkung zeigt sich erst der wahre Meister -----
    • Sagen wir mal, dass die diese Schaltung einer gewissen Schaltung von einem nennen wir ihn mal Herrn B. Wampler ähnelt, über die eben jener mal gesagt habe, dass die 15k für die harmonische Entwicklung wichtig seien und es nur mit den 15k korrekt klingt und man damit auf 4.5 - 5V Bias kommen sollte... Ich würde falls das nicht abgestimmte J201 im Bausatz sind entweder in der Kiste nach passenden kramen oder die Source anpassen um den Bias richtig zu setzen. Danach könnte man ja eine Widerstands/Kondensator Kombi an die Source legen (100uf + irgendein Widerstand), das beides parallel wieder 1k ergibt. Damit hätte man die richtigen Wiederstände für das Audio Signal und der Gleichstrom Teil ist auch "befriedigt"... es geht ja eigentlich eh fast nur um die 1. und die 3. Stufe, da die zweite durch den Kondensator eh nahezu breitbandig "full gain" ist...
    • Da war der Herr W. aber ungewohnt lyrisch... Ich finde, das Plexi-Drive klingt nicht schlecht, aber einem Plexi Marshall nur entfernt ähnlich. Der Ansatz, Triodenstufen ziemlich 1:1 durch JFET's zu ersetzen, ist auch nicht gerade perfekt, ich findere zB jüngere Schaltungen von runoffgroove oder Friedman auf Basis von OPV's überzeugender.
      Und wieso genau die 4.5V? Theoretisch klar, aber praktisch bei solchen Schaltungen eigentlich nie der Wert, bei dem ich per Ohr lande.
    • Moin,
      Wenn du mit externem Codec arbeitest OK. Interner Codec nicht so besonders. Und für den Aufwand, gibts auch locker was fertiges. Welcher mal Gut war, war der einzelne Reverbchip. Aber nach dem ich geplant hatte als Belton Ersatz haben se ihn nicht mehr hergestellt. Warum weiss der Geier.
      Eine Testplatine hatte ich bekommen.

      LG Uwe
      Uwe = MEK = uk-electronic.de
      --> Weniger ist manchmal mehr <--
    • Neu

      Hi!
      Kurze Frage: Ich möchte eine Drossel als Filter benutzen (Oha!) und habe in der Grabbelkiste eine mit 4 Anschlüssen (also zwei Spulen auf dem selben Körper) gefunden.
      Kann ich die beiden Spulen einfach "Irgendwie" zusammenschalten, um die doppelte Induktivität zu erhalten oder gibt es da etwas zu beachten (z.B. die Richtung)?
      Grüße - und wenn es noch nicht zu spät ist: Frohes Neues!!
    • Neu

      Hallo,

      "irgendwie" is nich, sie müssen im gleichen Wicklungssinn angeschlossen werden. Dann haben sie die 4-fache Induktivität gegenüber der Einzelwicklung.
      Das doppelte hätten sie nur, wenn sie auf getrennten Kernen (also nicht magnetisch miteinander gekoppelt) sind.
      Wenn du sie "falschrum" miteinander verbindest, haben sie - gleiche Einzelwerte vorausgesetzt - praktisch keine Induktivität mehr, nur noch die geringe Streuinduktivität. Das müßtest du dann - auch ohne L-Meßgerät - in der Schaltung bemerken.

      Gruß, Bernd
    • Neu

      Danke!
      Dann sollte ich das zufällig richtig gemacht haben...;)
      Sollte die andere Hälfte dennoch "auf die andere Seite" der Kapazität?
      ... Und wen ich Trottel das so hinbekomme -warum ist das nicht direkt auf 2 Anschlüsse verdrahtet, so dass man nichts falsch machen kann?
      Ich habe nun für meinen Tiefpass beide Spulen in der +Leitung vor dem Elko.
      Die Spule hat einen Effekt, also ist es wohl richtig...
      Dennoch komisch, dass die Spülen nicht direkt richtig verdrahtet sind?!
    • Neu

      Dobgle schrieb:

      Danke!
      Dann sollte ich das zufällig richtig gemacht haben...;)
      Sollte die andere Hälfte dennoch "auf die andere Seite" der Kapazität?
      ... Und wen ich Trottel das so hinbekomme -warum ist das nicht direkt auf 2 Anschlüsse verdrahtet, so dass man nichts falsch machen kann?
      Ich habe nun für meinen Tiefpass beide Spulen in der +Leitung vor dem Elko.
      Die Spule hat einen Effekt, also ist es wohl richtig...
      Dennoch komisch, dass die Spülen nicht direkt richtig verdrahtet sind?!
      de.wikipedia.org/wiki/Drossel_…tromkompensierte_Drosseln
    • Neu

      Hallo,

      im Nachhinein erweist sich dein "Ich möchte eine Drossel als Filter benutzen" als mehrdeutig.
      Als Filter für ein Signal im Audiobereich ist die Überlegung der Reihenschaltung ok auch in der eigentlichen Verwendung als Störspannungsfilter (dann mit getrennten Drosseln) in einer AC-(Zu)leitung. Aber als Brummfilter einer gleichgerichteten AC-Spannung ist die Drossel jedoch durch den DC-Anteil praktisch wirkungslos ("magnetische Sättigung des Kerns").

      Gruß, Bernd
    • Neu

      Hm, wenn man wüsste, was das für ein Kern ist und vielleicht Windungszahlen und Drahtdurchmesser sowie den Strom kennen würde, dann könnte man ggf beurteilen, ob der Einsatz dieser unbenannten Drossel hier Sinn macht. Ohne irgend welche Daten kommt man doch leicht nach Vodoo oder so.
      Gruß Christof
      =O Achtung: Bei Röhrenamps liegen LEBENSGEFÄHRLICHE Spannungen an. =O
      Bevor an einem Gerät gearbeitet wird muss es spannungsfrei gemacht werden und das muss auch überprüft werden. Jeder ist für seine Sicherheit selbst verantwortlich!
    • Neu

      Ja Klasse!
      Vielen Dank für die tolle Hilfsbereitschaft!!
      Die Infos liefere ich gerne nach:
      Strom: 500 mA
      Zweck (ich hoffe, ich werde jetzt nicht gekillt...): Beseitigen vom Spulenfiepen (s.u.)
      "Spule" aus der Grabbelkiste: distrelec.de/de/induktivitaet-…82722-j2302-n1/p/15865597
      Leider stehen auch im Datenblatt weder Wicklungszahl noch Drahtdurchmesser.

      So mehr Details zum Zweck, in der Hoffnung, nicht ganz großen SCh.., gebaut zu haben: Ich habe ein externes Audio Interface (M-Audio C600), an dem meine HS7 angeschloßen sind. In den Boxen habe ich durchgehend ein fiepen, dass sich mit der Anzeige am Bildschirm sowie Mausbewegungen etc. etwas ändert. Dieses Störsignal ist durch die Lautstärkeregler an den HS7 regelbar, durch den Lautstärkeregler am C600 aber nicht -> Egal ob das C600 voll auf oder voll aus, das Störsignal ist immer gleich laut.
      Eine Google Suche hat mich darauf gebracht, dass ich wahrscheinlich ein Phänomen beobachte, dass im Internet als "Spulenfiepen" betitelt wird und daher kommt, dass Einstreuungen (meistens der Grafikkarte) die USB-Spannung versaut wird. Unsauberkeiten in der USB Spannung habe ich per Oszi bestätigen können.
      Mein Ansatz war nun, die USB-Spannung zu filtern. Da Sapnnungmäßig kein Raum für eine genügend große Dimensionierung eines RC Filters ist (R müsste zu groß sein, so dass das Interface nicht mehr genug Spannung bekommt), habe ich versucht einen LC-Filter zu bauen. Das Geräusch wird auch deutlich reduziert (USB-Kabel aufgemacht, rot zerschnitten, schwarz stellenweise abisoliert und o.g. Spule in rot, dann 2200 µF zwischen rot (nach der Spule) und schwarz gelötet).
      Funktiniert etwas, aber weniger gut als gehofft - daher meine Ausgangsfrage, mit der ich abklopfen wollte, ob ich die Spule falsch benutzt habe.
      Beste Grüße und nochmal DANKE für die große Hilfsbereitschaft!!
    • Neu

      Hallo,

      grundsätzliche Überlegung ist gut aber die Ausführung schwach. Da du eh schon "geschnippelt" hast, kannst du folgendes versuchen: Je eine Induktivität in Plus- und Ground-Leitung und zusätzlich Cs im nF-Bereich (keramische reichen völlig!) vor und hinter die Spulen (von Plus nach Ground).
      Das ist dann in etwa wie die fertigen Netzfilter aufgebaut sind (außer den Cs zum Schutzleiter). 2200 µF ist bei Störungen im kHz-Bereich ("Fiepen") nicht so dolle (Stichwort low ESR und Wickel-Induktivität) - schaden aber auch nicht.

      Evtl. kommt ein Restfiepen aber auch als Einstreuung durch die Luft. Dann mit Abstand und provsorischer Abschirmung (mit Eisenblech) experimentieren.
      Mutter: "Weißt du, wo meine Backbleche hingekommen sind?"
    • Neu

      :thumbsup:
      Wird gemacht!
      Ist es nun wichtig, wie herum die Spule in der Gnd-Leitung im Vergleich zur plus-Leitung sitzt?
      Auf mein C kam ich durch die Formel 1/(2*Pi*Sqrt(L*C))
      Wenn ich mich nicht verrechne, komme ich da bei 1nF und 2,4 mH (beide Spulen) auf eine Grenzfrequenz von ca. 100kHz.
      Ich hätte gedacht, dass mir das nichts bringt?

      EDIT: Ein Restfiepen durch die Luft möchte ich ausschließen, weil meine Boxen ruhig sind, wenn ich das Kabel aus dem Interface ziehe. Obwohl das Kabel dann offen herumliegt, ist es erstaunlich still...